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Die Region

Monemvasia, bei den Franken unter der Bezeichnung „Malvasia“ bekannt, war eine kleine historische Stadt am östlichen Peloponnes, in der Region Epidaurus Limeras, in der heutigen Präfektur Lakonien. Die Stadt ist besonders für ihre mittelalterliche Festung auf dem gleichnamigen „Felsen von Monemvasia“ bekannt, einer kleinen Insel, die mit einer 400 Meter langen Brücke mit dem Festland bzw. dem heutigen Strand der Stadt verbunden ist. Zu den erhaltenen Bauten und Strukturen der Festungsanlage zählen unter Anderem, Verteidigungsbauten an den Außenmauern der Burg sowie mehrere kleine byzantinische Kirchen.

Der Name der Stadt setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern „moni“ und „emvasis“ zusammen, die zusammen soviel wie „einziger Zugang“ bedeuten. Monemvasia wird auch als „Gibraltar des Ostens“ bezeichnet, da die Gegend einer kleineren Version des Felsens von Gibraltar ähnelt.

Nach der Gründung von Monemvasia (583 n. Chr.) durch Lakoner, die sich aufgrund awaro-slawischer Einfälle am Festungsfelsen niederließen, wurde die Umgebung von Agios Stefanos untrennbar mit dem Schicksal der Burgstadt verflochten. Die fruchtbaren Küstengärten der Region belieferten die Bewohner der Burg mit allen notwendigen Nahrungsmitteln. Am gesamten Berghang des Parnon-Massivs sind Reste von Burghäusern, Befestigungsbauten und Gotteshäuser aus byzantinischer, venezianischer und osmanischer Zeit zu finden. In der Umgebung gibt es zahlreiche byzantinische Kirchen aus dem 13. – 14. Jahrhundert (Teria, Pantanassa). Eine davon, die Kiche der Gottesmutter in „Lotza“, auf dem Anwesen der Familie Ritsos, gilt als besterhaltenes Kirchenmonument (aus dem 13. – 14. Jahrhundert) und ist rund 1.500 m von Kinsterna entfernt.

Monemvasia wurde nur kurze Zeit von den Franken eingenommen (1246-1259). 1461 wurde die Festung an den Papst übergeben und danach vom letzten byzantinischen Herrscher Nikolaos Paläologos bis 1540 an die Venezianer (I. Venezianische Herrschaft). Daran schloss eine lange osmanische Herrschaft (1540-1690), ehe sie 1689 erneut von den Venezianern eingenommen wurde. Im Jahr 1715 kauften die Türken Monemvasia schließlich von den Venezianern, während alle führenden Persönlichkeiten getötet oder gefangen genommen wurden. Die spätbyzantinische von Monemvasia endet am 21. Juli 1821, als die Türken nach der Belagerung des Felsens die Schlüssel der Stadt an Prinz Al. Katakouzinos übergeben.

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    Die Region

    Bewundernswerte Vergangenheit erleben
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Monemvasia, bei den Franken unter der Bezeichnung „Malvasia“ bekannt, war eine kleine historische Stadt am östlichen Peloponnes, in der Region Epidaurus Limeras, in der heutigen Präfektur Lakonien. Die Stadt ist besonders für ihre mittelalterliche Festung auf dem gleichnamigen „Felsen von Monemvasia“ bekannt, einer kleinen Insel, die mit einer 400 Meter langen Brücke mit dem Festland bzw. dem heutigen Strand der Stadt verbunden ist. Zu den erhaltenen Bauten und Strukturen der Festungsanlage zählen unter Anderem, Verteidigungsbauten an den Außenmauern der Burg sowie mehrere kleine byzantinische Kirchen.

Der Name der Stadt setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern „moni“ und „emvasis“ zusammen, die zusammen soviel wie „einziger Zugang“ bedeuten. Monemvasia wird auch als „Gibraltar des Ostens“ bezeichnet, da die Gegend einer kleineren Version des Felsens von Gibraltar ähnelt.

Nach der Gründung von Monemvasia (583 n. Chr.) durch Lakoner, die sich aufgrund awaro-slawischer Einfälle am Festungsfelsen niederließen, wurde die Umgebung von Agios Stefanos untrennbar mit dem Schicksal der Burgstadt verflochten. Die fruchtbaren Küstengärten der Region belieferten die Bewohner der Burg mit allen notwendigen Nahrungsmitteln. Am gesamten Berghang des Parnon-Massivs sind Reste von Burghäusern, Befestigungsbauten und Gotteshäuser aus byzantinischer, venezianischer und osmanischer Zeit zu finden. In der Umgebung gibt es zahlreiche byzantinische Kirchen aus dem 13. – 14. Jahrhundert (Teria, Pantanassa). Eine davon, die Kiche der Gottesmutter in „Lotza“, auf dem Anwesen der Familie Ritsos, gilt als besterhaltenes Kirchenmonument (aus dem 13. – 14. Jahrhundert) und ist rund 1.500 m von Kinsterna entfernt.

Monemvasia wurde nur kurze Zeit von den Franken eingenommen (1246-1259). 1461 wurde die Festung an den Papst übergeben und danach vom letzten byzantinischen Herrscher Nikolaos Paläologos bis 1540 an die Venezianer (I. Venezianische Herrschaft). Daran schloss eine lange osmanische Herrschaft (1540-1690), ehe sie 1689 erneut von den Venezianern eingenommen wurde. Im Jahr 1715 kauften die Türken Monemvasia schließlich von den Venezianern, während alle führenden Persönlichkeiten getötet oder gefangen genommen wurden. Die spätbyzantinische von Monemvasia endet am 21. Juli 1821, als die Türken nach der Belagerung des Felsens die Schlüssel der Stadt an Prinz Al. Katakouzinos übergeben.

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